Vorfahren der Parschat & Hoffmann & Seitenlinien V.10.1.2

Eine Zeitreise zurück in die Provinz Ostpreußen,in den Landkreis Friedland/Bartenstein und in die Stadt Friedland mit ihrem Umfeld.

Gertrud Elisabeth Parschat geb. Hoffmann

Gertrud Elisabeth Hoffmann wurde 1908 geb. und stammt vom Vorwerk & Ziegelei Wilhelmshöhe das ca. 9 km nordöstlich von der Stadt Friedland in Ostpreußen liegt/lag.
Die Örtlichkeit befand sich auf der rechten Seite des Fluss " Alle ".
Sie war von Beruf Hausangestellte und lernte später, im Handwerksbetrieb ihrer Mutter in Friedland/Ostpreußen, den Beruf der Schneiderin.

Herzlich Willkommen
( Stand: 04.12.2018 )

Die Ausgangslage und meine Startbedingungen für eine Familienforschung waren denkbar schlecht als ich mich im Jahr 2011 auf die Suche nach meinen Wurzeln machte.
Ich selber Nachkriegsjahrgang 1950.
Der Vater vermeintlich UNBEKANNT.
Nach neusten Erkenntnissen ( 2014 ) habe ich jetzt wenigstens ein Bild von ihm.
Die Mutter bekannt aber es gab nur minimale Kontakte in der Kindheit und Jugendzeit.
Aufgewachsen bei den Großeltern sprich den Eltern der Mutter.
Ein Aufenthalt, ebenfalls nach neusten Erkenntnissen, als Säugling in einem Kinderheim/Kinderkrippe, vor der Zeit bei den Großeltern, kann auch nicht mehr ausgeschlossen werden.
Wirklich keine optimalen Bedingungen um aussichtsreich in die Ahnenforschung einzusteigen.

Schon in jungen Jahren stellte ich immer wieder die Fragen nach meiner väterlichen Herkunft.
Sie wurde mir aber nur ausweichend oder gar nicht beantwortet.
Oder, heute weiß ich das durch meine Recherchen,ich wurde schlichtweg belogen.
Zumindest einige in der Verwandtschaft wussten mehr als sie sagten.
Das war in dieser Zeit durchaus üblich und ein Problem der Vergangenheitsbewältigung.
Man hatte damals ganz andere Probleme und war froh wenn niemand Fragen zur Vergangenheit stellte.

Bücher die diese Nachkriegs- aber vor allem auch die Flüchtlingsproblematik näher beleuchten sind z.B.
- Seelische Trümmer ( Die 50er Nachkriegsgeneration im Schatten des Kriegstraumas )
- Kriegsenkel ( Die Erben der vergessenen Generation )
Inhalte die sich auch in mein Nachkriegserleben tief eingebrannt haben.

Aber ich bin von Haus aus „ Jäger und Sammler „.

Seit frühster Jugend habe ich alle alten amtlichen Dokumenten, die meisten auch mit alten Aktenzeichen versehen, gesammelt und weggelegt.
Immer in der Hoffnung das sie für mich irgendwann einmal wichtig sein könnten.

Diese amtlichen Dokumente waren noch einmal sehr wichtig für mich.
Und das " leider " nicht nur für die Ahnenforschung sondern zum heute immer stärker aufkommenden Thema des " Elternunterhalt ".

Auch wenn sie mir nur fragmentarisch vor lagen ergeben sie heute, durch meine Recherchen in der Ahnenforschung, ein durchaus neues interessantes Gesamtbild mit vielen neunen Erkenntnissen.

Diese Dokumente sind mittlerweile alle aufgearbeitet und archiviert.

Zeitzeugen zu befragen wird immer schwieriger weil es kaum noch Zeitzeugen gibt.

Dazu kommt noch erschwerend das es nur eine sehr schwache familiäre sprich verwandtschaftliche Anbindung gab.

Sie finden einen großen Teil, der hier aufgeführten ostpreußischen Familiennamen/Familien,
auch in den nachfolgenden OFB ( Ortsfamilienbüchern )

http://www.online-ofb.de/stockheim

http://www.online-ofb.de/abschwangen/

http://www.ortsfamilienbuecher.de/engelau/?lang=de

deren Inhalte mich bei meinen Forschungsarbeiten gewaltig voran gebracht haben.

Und hier finden sie mich auch:

https://www.ahnen-spuren.de/

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Friedrich ( Fritz ) Parschat

Friedrich ( Fritz ) Parschat wurde 1899 geb. und stammt aus Friedland in Ostpreußen. Er war in seinem ersten Beruf Bäcker. In seinem zweiten Beruf war Monteur für Hochspannungsleitungen am Kraftwerk Friedland/Alle. Das Bild ist aus seinem Spielerpass des örtlichen Fußballverein.

Er war Teilnehmer, manche können es sich leider nicht aussuchen, beider Weltkriege.
Im Jahr 1950 flüchtete er, zusammen mit einem Kameraden, aus einem kleinen sowjetischen Kriegsgefangenenlager für Kraftwerksspezialisten aus Friedland in Ostpreußen in den Westen.

Der zweite Beruf, Spezialisten waren knapp und wurden nach dem Krieg dringend gebraucht, hat ihn vermutl. davor bewahrt in ein sibirisches Kriegsgefangenenlager zu kommen.

Die Kriegsgefangenschaft hätte er möglicherweise vermeiden können aber.....
Auf die dringende Bitte der Leitung eines großen Lazarettes das sich, während der Kesselschlacht um Ostpreußen, in ihrer Nähe befand haben sie, mit einer kleinen Gruppe von Mitarbeitern des Kraftwerk Peyse( westlich von Fischhausen ) , versucht das Lazarett so lange wie möglich mit dem dringend notwendigen Strom zu versorgen um dadurch so vielen Verletzten wie möglich das Leben zu retten.

Das Versprechen, sie in letzter Minute mit einem Schnellboot zu evakuieren, wurde zwar eingehalten ist aber im Trommelfeuer der sowjetischen Artillerie gescheitert.
Das Schnellboot musste kurz vor Land abdrehen um nicht selber versenkt zu werden.